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Leckortung
Voraussetzung für die Trocknung nach Wasserschäden ist eine
zuvor erfolgreich durchgeführte
Behebung der Schadensursache. Die Schadenssuche fordert sowohl
durch den großen Zeitaufwand als auch durch die Beschädigungen
oder Zerstörungen sehr hohe Kosten.
Eine fachgerechte und gewissenhafte Ursachenfindung gewährleistet
eine sichere Behebung und eine zielführende Sanierung.
Zur Leckortung werden folgende Methoden eingesetzt:
- Heliumleckortung
- Thermografie
- Akustische Leckortung
Heliumleckortung
Dabei werden die Rohre und Leitungen mit Heliumgas (4He) gefüllt.
Da Helium eines der kleinsten Atome ist, kann es beinahe durch
alle Materialien wandern; durch einige schneller, durch andere
langsamer. Bei einem Leck in einer Rohrleitung tritt es an dieser
Stelle sehr rasch aus und diffundiert durch die darüberlagernden
Werkstoffe, wie Putz, Estrich, Holzböden...
Mittels eines Massenspektroskops wird die Heliumkonzentration bzw.
die Leckrate ermittelt, welche auf 4x10-7 mbar l/sec genau
gemessen werden kann. Bei entsprechendem Ausschlag
des Meßinstruments kann die Leckstelle punktuell geortet werden.
Ein Aufstemmen größerer Flächen wird somit vermieden.
Thermografie
Die Thermographie wird vor allem bei warmwasserführenden Leitungen
verwendet und unter Umständen auch bei Abflußleitungen, welche zu
diesem Zweck mit Warmwasser gefüllt werden.
Auf Grund der thermischen Unterschiede kann mit der Thermokamera
ein eventuelles Leck genau geortet werden.
Akustische Leckortung
Diese Methode der Leckortung kann nur bei Druckwasserleitungen
durchgeführt werden. Mittels Spezialgeräten kann aufgrund des vom
Leck verursachten Geräusches eine Lokalisierung durchgeführt
werden.
Das
BWS-Fachpersonal verfügt aufgrund unzähliger Fälle über die
entsprechende Erfahrung, um
eine rasche Suche und Behebung des Schadensdurchführen zu können.
Das Bestreben der BWS-Sanierung ist die jeweils günstigste
Suchmethode für die einzelnen Schadensfälle im Zusammenhang mit
den notwendigen Wiederherstellungsarbeiten zu wählen. |
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